Beispiele Moderationen

Konzept gegen Kinderarmut

Beispiele ModerationenDas Jugendamt einer Stadt möchte ein Konzept zur Früherkennung von Kinderarmut erarbeiten.
Die Teilnehmenden möchten in Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen „Frühanzeiger“ (Indikatoren) entwickeln, die auf Kinderarmut hinweisen, um möglichst früh etwas für die bedrohten Kinder tun zu können.
18 Menschen haben zwei Tage intensiv gearbeitet und sind ihrem Ziel sehr nahe gekommen.
Der „Feinschliff“ ist dann noch eine Menge Arbeit nach der Tagung.


Mutter und Kind Kuren

Mütter, denen eine Mutter-und-Kind-Kur bewilligt wurde, müssen oft noch einige Wochen warten.
Nach der Kur kommen sie zurück mit einer Vielzahl von Anregungen – und es gibt kein Netzwerk von unterstützenden Maßnahmen oder Einrichtungen, an die sich die Mutter wenden kann.
Weder vorher, noch nachher. Das soll sich ändern, dachten sich die Kur-Einrichtungen und die örtlichen Beratungsstellen eines Wohlfahrtsverbandes. Sie „bauten“ in vier Tagen das Konzept für ein Netzwerk auf.
Das gilt es nun, in den Alltag zu integrieren.


Wohin mit dem Geld?

Zukunftsfähig wollte er bleiben, der kommunale Wohlfahrtsverband, der unter dem Wechsel der politischen Verhältnisse litt. Jahrelang war die Partei am Ruder, der der Verband relativ nahe stand, nun sind „die Anderen dran“, die die anderen Wohlfahrtsverbände mehr schätzen – ein öfter wiederkehrendes Problem.
Nun, wo die kommunalen Gelder in andere Kanäle fließen, gilt es, neue Perspektiven zu entwickeln.
In einer Klausur werden die neuen Ziele und neuen Projekte aus den einzelnen Fachbereichen vorgestellt, in Arbeitsgruppen ein Stückchen weiter entwickelt und dann wird entschieden, was am Aussichtsreichsten erscheint und „in die Zukunft mitgenommen“ werden soll.
Eine Abstimmung nach dem Motto „topp oder flopp“ sortiert und klärt.